• Video zum Film „Oink“
  • Szenenbild aus dem Film „Oink“

Oink

Oink ist ein Ferkel der ganz besonderen Art, denn es hat sich sein Frauchen selber ausgesucht. Als Babs mit ihrem Opa in den Schweinestall kommt, wendet es sich von der Muttersau ab und läuft auf Babs zu, die es augenblicklich in ihr Herz schließt. Ein Ferkel als Haustier?

Aber klar! Das ist der Kompromiss, den Babs mit den Eltern aushandelt, denn der Vater bekommt bei der Erwähnung „Hund“ schon einen Niesanfall. Also schenkt Opa das süße Schweinchen seiner Enkelin zu ihrem neunten Geburtstag. Er hilft ihr auch, es zu versorgen. Aber der Opa ist der große Unbekannte, der sich vor 25 Jahren nach Amerika aus dem Staub gemacht hat. Als er jetzt unerwartet vor der Tür steht, ist erst einmal das Entsetzen bei der Familie groß. Die Mutter will ihn nicht im Haus haben, also nistet er sich ungefragt im Schuppen ein. Wir wissen, dass Opa der Metzger ist, der damals  beim Wettbewerb „König Wurst“ ausgeschlossen wurde, weil er geschummelt hat. Nun steht bald wieder der alljährliche Metzger Wettbewerb an und Opa könnte endlich wieder mitmachen.

Spannend ist die Frage, ob sich der Alte in all den Jahren zum Guten geändert hat. Oder folgt er einem ausgefuchsten Plan, wenn er Babs das Ferkel schenkt? Will er Oink etwa verwursten? Aus dieser Frage ergeben sich witzige Wortspielereien und so manche Ferkelei. Die Mutter duldet Oink nicht im Haus und natürlich nicht in ihrem Gemüsegarten. Klar dass es sich genau hierhin und dorthin verirrt und von einer witzigen Scherereien zur nächsten stolpert. Wirklich komisch ist der Versuch, Oink in der Hundeschule zu trainieren. Hier führt es sich logischerweise ganz anders auf, als die süßen Hündchen. So richtig ferkelig.

Babs ist so froh über ihren plötzlich aufgetauchten Opa und das Schweinchen, dass sie die Zeichen nicht erkennt, die auf eine ganz andere Taktik des alten Metzgers hinweisen. Er spricht vom „köstlichen“ Ferkel, wiegt es, begutachtet die „feinen Schweinekeulen“ und füttert es nur mit dem besten Biogemüse aus dem Familien Garten. Niemand glaubt der Tante, die davon überzeugt ist, dass ihr Bruder immer noch der alte Egoist geblieben ist. Der warte nur darauf, Oink für den Wurstwettbewerb zu verarbeiten, um endlich „König Wurst“ zu werden. Ob das wohl stimmt? Der Film verrät es erst sehr spät. Zum Schluss kann man jedenfalls aufatmen. Babs und Oink haben da nämlich nochmal so richtig Schwein gehabt!