Auf der Suche nach einem bestimmten Begriff? Klicke einfach oben auf einen Buchstaben. Dann erhältst du eine Liste mit allen Filmbegriffen, die mit diesem Buchstaben anfangen. Um alle Begriffe zu sehen, klicke hier.
Abspann
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Der Abspann kommt am Ende des Films und zeigt die Credits, also die lange Liste mit allen Mitwirkenden des Films.Hier erfährst du, wer welche Rolle gespielt hat, wer hinter der Kamera stand, wer die Musik gemacht hat oder auch wer Geld gegeben hat, damit der Film hergestellt werden konnte.
Die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer finden das eher langweilig und gehen aus dem Kino - aber ein Cineast wie du will natürlich so viel wie möglich über den Film erfahren und bleibt sitzen!
Action
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„......and action!“ ruft der Regisseur oder die Regisseurin manchmal vor dem Dreh der nächsten Einstellung. Das spricht sich etwa so aus „...änd äkschen!“ und ist für die Schauspieler das Signal, dass sie jetzt mit dem Spiel der Szene beginnen sollen.
Übersetzt heißt „action“ also erstmal nur Aktion oder Handlung.
Ist jeder Film, der eine Handlung hat, deswegen automatisch ein Actionfilm? Nein, natürlich nicht! Bei Filmen bezeichnet man mit „action“ ganz bestimmte Arten von Szenen mit besonders spektakulären (also Aufsehen erregenden, ungewöhnlichen) Ereignissen: wilde Verfolgungsjagden, choreographierte Kämpfe, enorme Explosionen und andere Spezialeffekte sowie sensationelle Stunts!
Actionfilm
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Quietschende Reifen und ein Martinshorn, uiiiuiiiuiii, KABUMM!!!, peng, Arrrgghh, chakka - so könnte es sich anhören, wenn du im Kino gerade die volle Dröhnung geballte „Action“ abbekommst!
Typisch für Actionfilme sind Aufsehen erregende Ereignisse, in denen körperliche Aktionen eine große Rolle spielen. Die Geschichten dieser Filme beinhalten viele Kämpfe, Verfolgungsjagden und Explosionen, es werden oft die neuesten Spezialeffekte eingesetzt, damit es auch bombastisch gut aussieht, und die sportlichen und oft sehr muskulösen Actionhelden und -heldinnen müssen immer wieder ihre Kraft und Körperbeherrschung unter Beweis stellen, so dass beeindruckende Stunts zum Einsatz kommen.
Adaption
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Das Wort „Adaption“ kommt von „adaptieren“, ein Begriff, der „anpassen“ bedeutet. Von einer Adaption spricht man, wenn eine Geschichte, die bereits bekannt ist, verfilmt wird. Das kann zum Beispiel ein Buch sein oder ein Theaterstück, es kann aber auch ein Comic sein oder die Geschichte, die in einem Computerspiel erzählt wird.
Und weil eine Geschichte in einem Film ganz anders erzählt werden muss und kann als beispielsweise in einem Buch oder einem Comic-Heft, muss man die Geschichte „anpassen“ also „adaptieren.“ Denn im Film erzählt man eine Geschichte mit Bildern und Ton, während man in einem Buch ja nur Buchstaben und seine eigene Vorstellungskraft hat, um die Geschichte zu verstehen.
Altersempfehlungen
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Vielleicht hört sich
das ein wenig verwirrend an, aber es gibt einen Unterschied zwischen „Altersfreigaben“
und „Altersempfehlungen“ bei Filmen.
Die Altersfreigaben sagen dir, welches Alter du mindestens haben musst, damit du dir einen Film anschauen darfst. Dafür ist in Deutschland die FSK zuständig. FSK ist die Abkürzung für Freiwillige Selbstkontrolle - das heißt aber nicht, dass du freiwillig selbst kontrollieren darfst, in welchen Film du gehst! Du und deine Eltern müsst euch an die Angaben halten. Mehr zu den Altersfreigaben der FSK erfährst Du hier.
Aber Altersfreigaben
sind etwas ganz anderes als Altersempfehlungen.
Die Altersfreigabe sagt nämlich
nichts darüber aus, ob ein Film für dein Alter auch geeignet ist und ob er Dir
auch gefällt! Zum Beispiel kann ein Film ab 0 Jahren freigegeben sein, der für
dich aber völlig langweilig ist, weil vielleicht nur Erwachsene mitspielen und
die ganze Zeit über Sachen reden, die du nicht verstehst oder die dich nicht interessieren. Du bekommst zwar in diesem Film keine Angst, aber trotzdem ist
der Film irgendwie nichts für dich.
Wenn du also wissen willst, welche Filme dich besonders
ansprechen,
dann musst du dir statt den „Altersfreigaben“ die „Altersempfehlungen“
ansehen, zum Beispiel hier auf dem Kinderfilmportal! Du findest unsere Altersempfehlungen bei jedem Film. Es ist das Symbol, das so aussieht, wie ein orange-roter Farbklecks. Die Anzahl der Finger und die Angabe des Alters verrät
dir, welches Alter du unserer Meinung nach mindestens haben solltest, damit dir
dieser Film gefällt.
Alterskennzeichnung
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Im Artikel über die FSK kannst du nachlesen, warum nicht alle Filme für dein Alter freigegeben sind, also warum du bestimmte Filme sehen darfst und andere nicht.
Damit die Bestimmungen genau eingehalten werden und auch nichts verwechselt werden kann, ist auf einer DVD und auch auf ihrer Hülle ganz deutlich eine Alterskennzeichnung zu sehen, es ist das bunte Kästchen mit der Zahl.
Ab 6 Jahren darfst du die Filme mit dem gelben Kennzeichen ansehen und ab 12 Jahren die mit dem grünen. Seit einigen Jahren gibt es hier aber eine neue Regelung, die für dich interessant sein könnte: Wenn du nämlich älter als 6 Jahre bist, aber jünger als 12, kannst du dir trotzdem einen Film ab 12 Jahren ansehen, wenn deine Eltern dabei sind.
Animationsfilm
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Im Animationsfilm werden Gegenstände oder Zeichnungen "zum Leben erweckt". Der Ausdruck "Animation" stammt von dem lateinischen Wort "animare" ab, das bedeutet "beseelen, beleben".
Die bekanntesten Formen von Animationsfilmen sind Zeichentrickfilme, Computer-Animationsfilme oder auch Puppentrickanimationen. Wie das funktioniert, dass Puppen, Autos, Zeichnungen und Ähnliches sich auf der Leinwand von selbst zu bewegen scheinen, erfährst du, wenn du weiterliest.
Anime
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Als "Anime" bezeichnet man in Japan alle Animationsfilme. Der richtige japanische Begriff ist "animeeshon". Außerhalb von Japan (also auch bei uns) sagt man "Anime" aber eher zu den Zeichentrickfilmen und auch computeranimierten Filmen, die aus Japan kommen, wie z.B. "Das wandelnde Schloss".
Das liegt unter anderem daran, dass es einen besonderen Stil bei den Zeichnungen gibt, also ein typisches Aussehen. Besonders auffällig sind zum Beispiel die großen Augen der Figuren in japanischen Zeichentrickfilmen.
Antagonist
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Antagonist bedeutet so viel wie "Anti-Held". Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier.
Anti-Held
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Sicher kennt ihr aus euren Lieblingsfilmen verschiedene Helden. Das müssen nicht immer Superhelden sein, sondern einfach Hauptfiguren, mit denen ihr mitfiebert. Ob Harry Potter, Bibi Blocksberg oder Nemo - alle haben eins gemeinsam: Einen Gegner, auch Anti-Held oder Antagonist genannt, der ihnen Schaden zufügen und ihre guten Absichten durchkreuzen will. Was also wären eure Lieblinge ohne ihre Gegner? Auf jeden Fall keine Helden. Denn erst durch den Widersacher muss sich ein Held als solcher beweisen. Der Gegner stellt ihn auf die Probe, verfolgt ihn und versucht ihn zu täuschen. Häufig kommt es dann zu einer Auseinandersetzung, zum Beispiel einem Kampf, aus dem einer von beiden als Sieger hervor geht.
Beleuchtung
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Mit Beleuchtung ist im Film die Art und Weise gemeint, wie man das Licht einsetzt. Es geht also zum einen darum, welche Art von Lampen man einsetzt oder ob man sogar bei natürlichem Licht (also bei Sonnenlicht) dreht.
Es geht aber auch darum, wie man die Lampen einsetzt. Man kann unterschiedliche Beleuchtungsarten unterscheiden, welche die Stimmung der Bilder beeinflussen können. Durch die Beleuchtung kann die Szene spannend oder gruselig wirken, aber auch fröhlich oder märchenhaft. Mehr über die Wirkung von Licht im Film erfährst du wenn Du weiterliest.
Blende
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Die Blende ist ein Mittel der Montage, mit der man einen Übergang zwischen zwei Einstellungen erschaffen kann. Wenn dagegen nach einer Einstellung einfach die nächste Einstellung gezeigt wird, dann spricht man von einem „Schnitt“.
Blockbuster
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Als Blockbuster werden meist sehr erfolgreiche Filme bezeichnet, „Kassenschlager“, die wochenlang im Kino laufen. Allerdings wird nicht jeder erfolgreiche Film automatisch „Blockbuster“ genannt.
Man meint damit die Filme, die von Anfang an für ein sehr großes Publikum gemacht wurden. Oft sind sie sehr teuer in der Herstellung, man sieht viel Action und es spielen sehr bekannte Schauspieler mit. Außerdem wird für diese Filme sehr viel Werbung gemacht und sie starten in vielen Kinos gleichzeitig. Ein Beispiel für Blockbuster sind die Harry-Potter-Filme.
Bluescreen/Greenscreen
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Wie fliegt Bibi Blocksberg auf ihrem Besen durch die Luft und wie verschwindet Harry Potter unter seinem Zaubermantel?
Ihr Geheimnis sind keine Zaubersprüche, sondern ein Computerprogramm und ein blauer oder grüner Hintergrund. Diesen Hintergrund nennt man Bluescreen (blau) oder Greenscreen (grün).
Du musst dir das ungefähr so vorstellen, dass der Harry-Potter-Darsteller vor einem einfarbigen Hintergrund gefilmt wird, einem grünen zum Beispiel. Mit dem Computerprogramm wird erreicht, dass alles, was in dem gefilmten Bild grün ist, durch ein anderes Bild ersetzt wird, zum Beispiel durch die Aufnahme der Bibliothek, ein bisschen so, als würdest du eine Person aus einem Foto ausschneiden und auf ein anderes Foto draufkleben. Um Harry unsichtbar zu machen, muss man ihm nun einfach einen grünen Umhang geben - denn dort, wo dieses Grün ist, wird ja vom Computer wieder die Bibliothek eingesetzt und Harry verschwindet aus dem Bild.
Casting
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Das Casting ist ein Auswahlverfahren, bei dem es darum geht, für eine bestimmte Rolle einen geeigneten Schauspieler oder eine geeignete Schauspielerin zu finden.
Oft müssen dann die Bewerber für eine bestimmte Rolle vorsprechen. Dann wird in der Regel eine Szene aus dem Drehbuch vorgespielt, so dass der Regisseur des Films erkennen kann, ob sich der Schauspieler oder die Schauspielerin für diese bestimmte Rolle eignet.
CGI
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CGI (sprich: si-dschi-ei) ist die Abkürzung für „computer generated imagery“, was so viel bedeutet wie „am Computer entstandene Bilder“.
Der kleine Drache aus „Hexe Lilli“ ist zum Beispiel eine Computeranimation, die dann nachträglich in den Film eingefügt wurde. Aber auch in Filmen, in denen es keine Fabelwesen gibt, entstehen viele Effekte oder Veränderungen am Computer - oft sind sie so gut gemacht, dass man sie gar nicht erkennt.
Cineast
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Der Begriff Cineast kommt aus dem Französischen und es steckt das Wort für „Kino“ darin. In Frankreich werden damit Filmemacher bezeichnet, aber in Deutschland meint der Begriff so jemanden wie.....na wie du zum Beispiel!
Ein Kinoliebhaber, aber nicht einfach einer, der nur gerne ins Kino geht, sondern einer, der sich auch für die Geschichte des Films und die Gestaltung von Filmen interessiert, jemand der auf Filmfestivals geht, Filmkritiken liest - oder Glossare, wie du gerade. Für einen Cineasten ist ein Film nicht einfach nur ein schöner Zeitvertreib, sondern eine Kunstform.
Coming-of-Age-Film
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„Coming of Age“ heißt in etwa „Erwachsen werden“. Ein Coming-of-Age-Film ist also ein Film über das Erwachsenwerden - aber was soll das eigentlich bedeuten? Das ist genau die Frage, mit der sich auch die Filme beschäftigen.
Credits
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Credits lautet der Fachausdruck für die Auflistung aller Beteiligten bei einem Film. Damit sind nicht nur die Schauspieler und Schauspielerinnen gemeint und die vielen, vielen anderen Personen, die am Film gearbeitet haben, sondern dazu gehören auch beteiligte Einrichtungen wie zum Beispiel Produktionsfirmen oder Einrichtungen, die den Film mit Geld unterstützt haben.
Cutter
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Das englische Wort für schneiden lautet „cut“ und in Deutschland sagt man häufig noch „cutter“ zu der Person, die für die Montage des Films verantwortlich ist (man sagt auch: den Film schneidet).
In Amerika gibt es aber schon seit 80 Jahren eine ganz andere Bezeichnung für den Beruf: Die Montage nennt man dort „film editing“ und die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, sind „film editors“.
Auch auf Deutsch spricht man inzwischen vom (Film)Editor oder der (Film)Editorin. Mit diesem Wort verbindet sich viel stärker die Vorstellung, dass bei der Arbeit etwas ausgewählt, angeordnet und in eine gute Form gebracht wird.